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Aufgabe 2: Die erste Liebe

Meine erste Liebe...

 

Hmm, es ist schwer, diesen Titel einem Menschen zu geben, wenn man nicht vorher definiert hat, in welchem Sinne man "Liebe" hier sehen möchte. Wenn man es im Sinne einer Schwärmerei tut, müsste ich sehr weit zurück greifen, tut man es im Sinne einer Beziehung, würde ich über meinen Freund schreiben. 

Ich denke, dass dieser es am meisten wert wäre, hier genannt zu werden, da ich zuvor keinem Menschen so vertraut und keinen Menschen so sehr geliebt habe wie ihn. Dennoch werde ich über den ersten Menschen schreiben, für den ich ehrliche, tiefergehende Gefühle hatte, bei dem ich ddas erste Mal wirklich das Wort Liebe als passend erachtete.

Ich werde den Jungen für diese Geschichte Benny nennen. Benny wohnte schon seit vielen Jahren nur ein paar Straßen weiter und ging auf meine Schule. Ich habe ihn sowohl in derselben, als auch auf dem Heimweg oft gesehen, aber nie wirklich mit ihm gesprochen. ZU Beginn dieser Geshcichte, vor etwas mehr als einem Jahr, trug er einen langen Schwarzen Mantel und hatte blaue Haare. Er war nicht wirklich hübsch, aber irgendwie machte ihn seine Gestik und Mimik für mich zu dieser Zeit sehr attraktiv, und ich dachte oft über ihn nach, wie er wohl war, was er so dachte und was in seinem Leben so wichtig war.
Damals ging es mir nicht allzu gut, ich war immer noch mit meinen Depressionen und meiner Therapie beschäftigt, und fühlte mich trotz meiner großartigen Freundinnen allein, da niemand meine Musikliebe oder meinen Hang zur Melancholie wirklich verstand und sogar teilte. Benny sprach mich an einem Tag, an dem dies besonders schlimm war, an, einfach aus dem nichts, und fragte, welche Musik gerade auf meinen In-Ear-Kopfhörern spielte. Ich gab ihm einen Kopfhörer, wir hörten gemeinsam und verstanden usn auf eine Weise, die mir bis dahin fremd gewesen war. Er war irgendwie wie ich: Unglücklich mit der Situation und der Welt, ein einsamer, verwirrter kleine Punk.

Er lud mich auf ein Konzert am nächsten Tag ein und da lernte ich seine Freunde, die bis heute meine Freunde sind und die ich sehr schätze, kennen und fühlte mich so zugehörig wie lange nicht mehr.
Er küsste mich am selben Abend. Wir lagen auf dem Boden des Kozertsaals und sahen die Decke an, redeten über Gott, die Welt und über unsere unasgesprochenen Gedanken.
Der Kuss verwirrte mich, da ich ihn kaum kannte, und er wollte schon eine Beziehung, was ich ablente.
Dennoch begann dann eine der schönsten Zeiten in meinem Leben. Wir trafen einander beinahe jeden Abend, liefen stundenlang durch den Schnee und redeten. Ich rieche noch heute den Geruch nach kaltem Rauch und frischem Schnee, ich sehe den Schnee aus dem dunklen Himmel und diese Erinnerungen an die Einfachheit bevor es  schlimm wurde tun mehr weh als alles andere.

Ich verliebte ich so langsam aber sicher in ihn, wie ich bemerkte, dass er nicht gut für mich war, weil er mir meine Strukturen nahm und nur behauptete, mich zu mögen, so wie viele andere auch. 

 Ich möchte hier nicht auflisten, wie ich eine von vielen war, wie wir nie zusammen waren aber einander küssten, anschrien, ich in seinem Schoß vor Schmerzen gekrümmt lag, die er mir beschert hatte, aber wie es okay war, weil ich sie ihm zeigen konnte.

Noch heute tut es manchmal weh und manchmal frage ich mich, wie die Dinge gelaufen wären, wenn wir gleich am Anfang zusammen gekommen wären. Aber das sind wir nicht, und wäre es so gewesen wäre so viel anders gelaufen, und ich bin froh, dass es nicht so ist, denn ich bin nun mit meinem Freund zusammen, den ich auch über Benny kennengelernt habe, und der mir viel mehr gibt, als Benny mir jemals hätte geben können.

Hugs, Kisses and Shotguns

7.1.18 20:41
 


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